Bildung von Eigenkapital mit der Kryptowährung Ripple

Bei den Kryptowährungen, wie zum Beispiel Bitcoin, Ethereum und Litecoin, spielt Ripple (XRP) eine besondere Rolle. Im Gegensatz zu den gängigen Cyberwährungen, die ein transparentes Geldsystem ohne staatliche Kontrolle anstreben, ist Ripple auf eine Zusammenarbeit mit den Banken ausgelegt. Der XRP-Handel kann bei dem Aufbau von Eigenkapital für einen Immobilienkauf helfen und ist mit verschiedenen Vorteilen verbunden.

Die Stellung und die Ziele der Kryptowährung

Ripple ist ein Open-Source-Zahlungsprotokoll, das die sekundenschnelle Überweisung von XRP-Token, der zugrundeliegenden Kryptowährung, ermöglicht. Die Coins werden oftmals auch als Ripples bezeichnet und wurden allesamt schon emittiert. Somit werden im Gegensatz zum Bitcoin keine neuen Token durch einen Mining-Prozess erzeugt. Ripple wird auch als „Blockchain für Banken“ bezeichnet und ist unter Finanzinstituten äußerst beliebt. Zu den übergeordneten Zielen von Ripple zählt die Verbesserung des bestehenden Zahlungssystems und die Etablierung eines eigenen Devisenmarktes. Zudem soll sich die Kryptowährung zu einer bevorzugten Peer-to-Peer Zahlungsmethode entwickeln. Die Marktkapitalisierung offenbart, dass Ripple zu den größten Kryptowährungen auf dem Markt zählt. Wer Ripple kaufen möchte, kann bei einem Zahlungsdienstleister wie Bitvavo ein Konto erstellen und nach der Einzahlung eines Betrages in Euro schließlich die Kryptowährung nutzen. Mit dem Konto wird ein Wallet erstellt, welches mit einem Girokonto verglichen werden kann und dem Empfang sowie dem Versand von XRP-Token dient. Wallets werden oftmals auch als elektronische Geldbörsen bezeichnet.

Die Vorteile von Ripple im Überblick

Die hohe Transaktionsgeschwindigkeit zählt zu den Stärken des Ripple-Protokolls. Während eine SWIFT-Überweisung mehrere Tage und ein Bitcoin-Transfer bis zu einer Stunde in Anspruch nehmen kann, ist eine durchschnittliche Transaktion im RippleNet bereits nach 5 Sekunden vollzogen. Ripple setzt anstelle von Blockchain-Mining auf die Verwendung eines Netzwerks von Servern zur Überprüfung von Transaktionen und erreicht damit diesen Geschwindigkeitsvorteil. Das dezentrale Netzwerk schließt eine Kontrolle durch eine zentrale Behörde aus. Da die Tokens „pre-mined“ sind, also nicht mehr abgebaut werden müssen, besteht im Vergleich zu anderen Kryptowährungen kein erhöhter Energiebedarf, der sich letztendlich negativ auf die Umwelt auswirkt. Ein weiteres wesentliches Merkmal von Ripple ist die niedrige Transaktionsgebühr, die im Regelfall bei einem Hundertstel Cent liegt. Das Ripple-Protokoll ist nahezu fälschungssicher und baut auf einer hochentwickelten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf, sodass die Nutzer von einer hohen Sicherheit profitieren. Der Blick auf die Entwicklung der Ripple-Preise verdeutlicht, dass es sich um eine Kryptowährung mit einer vielversprechenden Zukunft handelt. In seiner letzten Stufe kann Ripple als Universalübersetzer beliebiger Währungen fungieren.

Die Rolle von Ripple bei einer Immobilienfinanzierung

Vor dem Besuch eines zuverlässigen Immobilienmaklers stellt sich regelmäßig die Frage, welches Eigenkapital in welcher Höhe eingebracht werden sollte, um eine ausgewogene sowie zinsgünstige Immobilienfinanzierung zu erhalten. Grundsätzlich zählen Ersparnisse auf Konten, Bausparguthaben, Lebensversicherungen, Immobilien, Aktien, Investmentfonds und Wertpapiere zum Eigenkapital. Gleichwohl die Akzeptanz von Kryptowährungen als digitales Zahlungsmittel kontinuierlich wächst, werden Wallet-Guthaben bei der Eigenkapitalbetrachtung noch nicht berücksichtigt. Allerdings gehen einige Finanzexperten davon aus, dass Kryptowährungen in einer nicht ganz so weit entfernten Zukunft eine weitaus größere Rolle im weltweiten Finanzsystem spielen dürften. Insbesondere bei Ripple mit der starken Verbindung zu Kreditinstituten ist es wahrscheinlich, dass die Kryptowährung künftig bei der Berechnung des Eigenkapitals berücksichtigt wird. Bei der Finanzierung einer Immobilie gilt der Grundsatz, dass das Eigenkapital möglichst hoch liegen sollte, um von niedrigen Zinsen und besseren Konditionen profitieren zu können. Die meisten Banken empfehlen ein Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten des Immobilienerwerbs.